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Grundeigentümer-News

Risse im Mauerwerk

(28.04.2011)

Was ist normal?

 

An jedem Bauwerk sind Risse zu finden. Dabei muss ein deutlicher Unterschied zwischen Riss und Riss gemacht werden.

 

So genannte Haar-Risse bilden sich fast automatisch, wenn ein Haus neu erbaut wurde und sich „setzt“. Auslöser ist meist ein durchgetrockneter Putz und Bauelemente, die sich bei Temperaturschwankungen unterschiedlich ausdehnen. Diese Risse sind meist bis ca. 0,2 Millimeter groß, verändern sich über die Zeit hinweg kaum und sind eher ein dekoratives Problem als ein Statik-Thema. Werden die Risse größer, sollte man diese von Experten untersuchen lassen und die Ursachen dafür heraus finden.

 

Ein Baufachmann untersucht den Riss, in dem er zum Beispiel unter dem Putz nachsieht, ob der Riss nur ein Oberflächen-Phänomen ist, oder sogar in der Konstruktion vorhanden ist. Ebenfalls wichtig: Wie entwickelt sich der Riss? Bleibt er statisch und verändert sich nicht oder vergrößert er sich immer mehr. Um dies herauszufinden, legt der Fachmann eine Gipsmaske an. Wird der Gips fest, lassen sich Veränderungen von Millimeter-Bruchteilen exakt feststellen. Verändert sich der Riss über Wochen nicht mehr, ist die Bewegung vermutlich zur Ruhe gekommen und es reicht, die Stelle einfach weiter zu beobachten.

 

Quelle: Grundeigentümer Insider

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