2010 wurden in Deutschland rund 249.000 Solarstromanlagen neu installiert, so das Ergebnis einer Auswertung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Demnach sind Kleinanlagen fürs eigene Hausdach nach wie vor gefragt, aber auch Großanlagen konnten kräftig zulegen.
Im Vergleich der einzelnen Bundesländer belegt Bayern beim Sonnenstrom weiterhin den ersten Platz., aber die nördlichen Bundesländer holen bei der neu installierten Pro-Kopf-Leistung in 2010 auf: Brandenburg hält die Position zwei, Schleswig-Holstein schiebt sich vor auf Platz drei. Dazu der Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar Carsten Körnig: „Dieser Trend widerlegt das Klischee, Solaranlagen würden sich nur in Süddeutschland lohnen. Eine gute Entwicklung, weil damit auch eine gleichmäßigere Netzauslastung im Bundesgebiet erreicht wird.“ Insgesamt gingen rund 7400 Megawattpeak (MWp) Sonnenstromleistung im Jahr 2010 neu ans Netz. Die damit erzeugte Menge Strom entspricht in etwa der eines Atomkraftwerkes.
Berlin, Bremen und Hamburg stehen am Ende der Solar-Hitliste 2010. Ursache dafür ist die geringe Eigenheimquote in den Stadtstaaten. In Berlin leben beispielsweise 87 Prozent der Einwohner in Mietwohnungen.
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Quelle: http://www.solarwirtschaft.de/
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