Ausgabe November 2008
Versicherungen Tarifrechner Service

im Fernsehen greifen immer mehr Castingshows um sich. Aber auch in Sachen Immobilien gibt es einen Wettbewerb, in dem die Städte ihre Talente zeigen – vor allem wirtschaftlicher Natur.

 

Von der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" gibt es jetzt wieder aktuell eine Hitliste der wirtschaftlich stärksten Städte. Und dies ist für Grundeigentümer und solche, die es werden wollen, eine interessante Information. Schließlich ist das Investment in einer wirtschaftlich florierende Stadt lohnend – gerade, wenn es Wertwachstum und Vermietbarkeit

geht.

 

Ein paar Beispiele: München steht unangefochten an Position 1, Leipzig hat sich im vergangenen Jahr am besten entwickelt, Chemnitz hat sich gar um 14 Plätze verbessert, Freiburg dagegen ist abgefallen. Wenn Sie die Chancen Ihrer Stadt überprüfen möchten, schauen Sie hier mal rein: www.insm-wiwo-staedteranking.de

 

Im Wettbewerb der aktuellen Nachrichten haben wir wieder die für Sie die interessantesten herausgefischt – frisch zusammengestellt in Ihrem neuen Grundeigentümer Insider – mit Tipps und Trends rund um die Themen Grundeigentum, Bauen und Renovieren. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

  

Ihr

Grundeigentümer Insider-Team


Inhalt dieser Ausgabe
Premium auch in den Medien: Unsere Versicherungen.
Neues Portal fürs Wohnen im Alter.
Heiße Phase für Heizungs-Checks.
Licht aus oder Spot an für Energiesparlampen?
Schlüsselmomente bei Auszug.

Bildnachweis (von oben nach unten): Claudia Hautmann, Rainer Sturm, Antje Delater, Gerd Altmann, Rainer Sturm

Alle www.pixelio.de

 

 

Impressum
Grundeigentümer-Versicherung VVaG
Große Bäckerstr. 7
20095 Hamburg
Name und Geschäftssitz:
GRUNDEIGENTÜMER-VERSICHERUNG,
Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG)
Telefon: 040 - 3766 3766
Telefax: 040 - 3766 3300
E-Mail: kunden-center@grundvers.de
Vertretungsberechtigte:
Heinz Walter Berens (Vorstandsvorsitzender)
Rüdiger Buyten (Vorstand)
Genehmigungsbehörde:
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
in Bonn

Registersitz:
Firmensitz in Hamburg (HRB13103)
USt-IdNr.: DE 118618300
Sie & Wir

Premium auch in den Medien: Unsere Versicherungen.

Dass eine Privathaftpflichtversicherung wichtig und notwendig ist, merkt man immer dann, wenn man selbst für einen Schaden haften muss. Im Ernstfall wird man so nämlich vor hohen Vermögensverlusten bewahrt. Wie optimal die Angebote der Grundeigentümer-Versicherung hier sind, hat sich wieder einmal in den Medien gezeigt. Noch im August urteilte „Finanztest“, das unser Pro Domo-Premiumtarif unter 250 getesteten Angeboten die Nummer eins sei.

 

oekotestUnd schon wieder hat sich einer unserer Premium-Tarife einen Spitzenplatz erkämpft: In der Zeitschrift ÖKO-TEST belegte er unter insgesamt 53 getesteten Hausratversicherungstarifen den „Silbermedaillenplatz“: Rang zwei! Der Grund für diesen Erfolg: Umfassender Versicherungsschutz zu einem günstigen Preis. Mit umfassenden Deckungserweiterungen wie zum Beispiel dem Einschluss von Elementarschäden, sehr hohem Schutz bei Überspannungsschäden sowie erweiterten Leistungen bei grober Fahrlässigkeit. Ebenfalls beitragsfrei ist im Premium-Tarif ein Notfall-Service enthalten, der sich zum Beispiel um Kinderbetreuung in einem Notfall ebenso kümmert wie um Hilfeleistungen bei Schädlingsbekämpfung und der Organisation von Sanitär-, Elektro-, Heizungs-Reparaturen.

 

Und weil aller guten Dinge drei sind, hat auch der Pro Domo Komfort-Tarif bei der Überprüfung durch ÖKO-TEST gut abgeschlossen: Mit einem weiteren Rang 2. Einmal mehr ein Hinweis von objektiver Seite, dass die Grundeigentümer-Versicherung ihren Kunden ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis bietet. Mehr Infos unter www.grundvers.de

 

 

Grund & Boden

Neues Portal fürs Wohnen im Alter.

Wie wollen wir wohnen, wenn wir alt sind? Diese Frage sollte man sich nicht erst stellen, wenn es schon so weit ist. Gerade für Grundeigentümer macht es Sinn, sich diese Frage bereits zu stellen, wenn man sich in den Planungen für Bau, Umbau oder Erwerb einer Immobilie befindet. Und das kann sogar schon der Fall sein, wenn man gerade mal 40 Jahre alt ist.

 

sesselEin neues Internetportal bietet hier einen umfassenden Überblick von Wohnformen fürs Alter – über innovative Projekte bis hin zu Dienstleistern, die beim Umsetzen der eigenen Ideen unterstützen können. Dabei hilft eine Datenbank, in der man über die Eingabe der eigenen Postleitzahl zu entsprechenden Handwerkern geführt wird.

 

Weil fast 90 Prozent der heute 50jährigen in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben möchten, gilt der barrierefreien Anpassung der Räume ein besonderes Augenmerk. Im Forum der Seite werden Anregungen und Meinungen diskutiert, Erfahrungen ausgetauscht. Dazu gibt es umfangreiche Praxisleitfäden und Checklisten über Modernisierung, Finanzierung und Fördermöglichkeiten. Wie kundengerecht diese Seite ist, zeigt sich auf besondere Weise in einem Werkzeug: Die Schriftgröße der Internetseite lässt sich – je nach eigener Sehstärke – in vielen verschiedenen Stufen regulieren. Die Adresse: www.wohnforumplus.de

 

 

Bauen & Renovieren

Heiße Phase für Heizungs-Checks.

Wenn die Temperaturen herbstlich-winterlich fallen, steigt wieder die Aufmerksamkeit vieler Grundeigentümer: Funktioniert die Heizung eigentlich noch so effektiv, wie man es sich für den nächsten Winter wünscht? Ist sie betriebsbereit? Gibt es Schwachstellen? Kann die Heizanlage optimiert werden?

 

verheiztDiese Fragen machen vor allem dann Sinn, wenn die Anlage älter als 15 Jahre ist und ein großer Anteil der Wärme oftmals als heiße Luft durch den Kamin entweicht. Diese Abgasverluste werden von den so genannten Oberflächenverlusten meist noch übertroffen – dabei geht Wärme durch die schlechte Dämmung von Heizkessel und Warmwasserspeicher verloren. Bei einem alten Kessel gehen Experten von einem Verlust von 18 Prozent der Energie aus –mit dem Abgasverlust zusammen kann sich dies auf 35 Prozent Energieverlust summieren. Energie, die teuer bezahlt wurde. Und Abgase, die die Umwelt belasten. Abhilfe verspricht ein „Heizungs-Check“, den die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e. V. (VdZ) vorgestellt hat.

 

Dabei handelt es sich um ein standardisiertes Checklisten-Verfahren, das auf den aktuellen Forderungen und Energierichtlinien der EU basiert. Bei einem Test in Hessen wurden 500 Anlagen überprüft und mehr als 80 Prozent der Hauseigentümer bewerteten den Check als gut. Ein Drittel wollte aufgrund der Check-Ergebnisse innerhalb des nächsten halben Jahres Heizungsmodernisierungen vornehmen. Mehr Infos und eine Adressdatenbank der Fachbetriebe in Ihrer Nähe sowie eine Fördermitteldatenbank finden Sie unter www.intelligent-heizen.ccsb.de

 

 

Licht aus oder Spot an für Energiesparlampen?

 

Haben die Hersteller von Energiesparlampen zu viel Energie verbraucht – beim Anpreisen des Einsparpotenzials? Diese Frage stellt das Magazin „ÖKO-TEST“ in seiner Oktober-Ausgabe. Nur 1, 5 Prozent des Energieverbrauchs eines Haushaltes entfallen aufs Licht. Viel größere Energiefresser sind Geräte wie Kühlschränke und Unterhaltungselektronik. Im Test stellte sich heraus, dass einige Lampen-Modelle statt 80 Prozent Energieeinsparung nur auf 50 bis 70 Prozent kamen – ein Modell brauchte sogar mehr Energie als eine vergleichbare klassische Glühbirne.

 

sparenAuch lasse oft die Lichtqualität zu wünschen übrig und Öko-Leuchten erzeugen ebenfalls Elektrosmog. Dennoch sind sich die Experten einig, dass allein in Deutschland vier Millionen Tonnen Treibhausgase vermieden werden könnten, wenn alle Glühbirnen durch Energiesparbirnen ersetzt würden. Ein Zweipersonenhaushalt könne bis zu 220 kWh einsparen – in Umweltentlastung ausgedrückt rund 132 Kilogramm CO2. Initiative haben die Hersteller auch beim Thema Entsorgung bewiesen – weil Energiesparlampen als Sondermüll entsorgt werden müssen, haben sie gemeinsam „Lightcycle“ gegründet. Ein Unternehmen, das flächendeckend Lampen zurücknimmt und Verbraucher informiert. Die wenigen Schadstoffe einer Energiesparlampe werden fachgerecht entsorgt und das Lampenglas wird aufbereitet, um erneut in die Produktion zurück zu gelangen. Weitere Infos finden Sie unter http://www.lightcycle.de/

 

 

Positionen & Paragraphen

Schlüsselmomente bei Auszug.

 

Wenn ein Mieter auszieht, ist die Schlüsselübergabe ein besonderer Moment. Denn die vollständige Übergabe aller Schlüssel gehört laut BGB zur ordentlichen Räumung einer Mietsache. Doch häufig gibt es erst einmal ordentlich Streit.

Wie zum Beispiel in folgendem Fall: Ein Mieter hatte nach seinem Auszug per Brief seine Schlüssel an den Vermieter zurückgeschickt. Dieser jedoch bemängelte, dass die Schlüssel nicht vollständig übergeben worden wären. Der Vermieter bestand trotz einer gegenläufigen Mietererklärung auf seiner Forderung nach dem fehlenden Schlüssel und verlangte von seinem Ex-Mieter eine Nutzungsentschädigung für die Räumlichkeiten.

 

übergabeDie Richter des Oberlandesgerichts Düsseldorf sahen dies nicht so: Grundsätzlich muss für eine Nutzungsentschädigung eine Vorenthaltung der Mietsache vorliegen – was hier nicht der Fall war. Dagegen sei der Vermieter zur sofortigen Auswechslung des Schlosses auf Kosten des Mieters berechtigt – da die gegenläufige Erklärung des Mieters vorlag (AZ 10 W 4 u. 21/08).

Tipp: Als Vermieter sollte man immer – z.B. durch Erwähnung im Mietvertrag – in der Lage sein, die Zahl der ausgehändigten Schlüssel belegen zu können.

 

Unser zweiter Fall macht deutlich, dass mit Rückgabe der Schlüssel die Verjährungsfrist abläuft: Die Schlüssel waren bereits mehrere Monate übergeben, als der Mietvertrag endete. Danach stellte ein Vermieter Schadenersatzansprüche wegen Mängeln in der Wohnung. Wiederum entschieden Düsseldorfer Richter, dass dies sechs Monate nach Schlüsselübergabe nicht mehr möglich sei – der Vermieter habe genug Zeit gehabt, sich ein Bild über den Zustand seiner Wohnung zu machen und gegebenenfalls Ansprüche zu stellen. (OLG Düsseldorf, AZ 10 U 46/06).

Tipp: Prüfen Sie gleich nach Schlüsselübergabe, in welchem Zustand sich die Räumlichkeiten befinden und ob sie eventuell Ansprüche geltend machen möchten.

 

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