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Grundeigentümer-News

Steckdosenleisten

(03.03.2010)

Überlastung kann Brand auslösen.

 

Bei Steckdosenleisten gibt es große Qualitätsunterschiede, darauf weist der TÜV Rheinland hin. Deshalb sollten Verbraucher beim Kauf auf jeden Fall auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten. Es garantiert, dass das Produkt den geltenden Sicherheitsanforderungen entspricht und unabhängig geprüft wurde.

 

steckdosenSetzen Verbraucher fehlerhafte Leisten ein, kann dies fatale Folgen haben. Denn oft werden die nützlichen Drei- oder Fünffachverteiler hinter Sofas, Schränken oder Betten plaziert – also dort, wo nicht jeder unbedingt täglich nachsieht. Der TÜV Rheinland warnt: Stimmt die Qualität nicht, besteht die Gefahr, dass sich die Leisten beim Gebrauch stark erwärmen und schlimmstenfalls einen Brand auslösen.

 

Um dieses Risiko zu minimieren, sollte man Streckdosenleisten immer in Fach- oder Baumärkten zu kaufen und sie nicht überlasten. Ein Standard-Verteiler mit drei Dosen schafft rund 3.200 Watt. Wenn gleichzeitig Kaffeemaschine, Toaster und Küchenmaschine laufen, überhitzt die Leiste im Handumdrehen. Wer sich für alle Eventualitäten wappnen möchte, greift am besten zu den etwas teureren Produkten mit Überspannungsschutz, die auch vor Schäden durch Blitzeinschläge schützen.

 

Verbraucher, die ihre Steckdosenleisten auf dem Balkon oder im Garten einsetzen wollen, sollten vor allem darauf achten, dass die Leiste mit IP 44 für den Außen-Einsatz gekennzeichnet ist und über einen Klappdeckel mit Federmechanismus verfügt. Warnung: Auf keinen Fall die Steckdosen mit Tüten gegen Feuchtigkeit schützen. Dringt Wasser ein, kann dies schnell einen elektrischen Schlag verursachen.

 

Quelle: TÜV Rheinland

Foto: © Knipseline/Pixelio - www.pixelio.de

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